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Artikel: Arthrose: Was ist das?

 

Bei der Arthrose handelt es sich um eine Erkrankung von Gelenken, die durch eine zunehmende Zerstörung des Gelenkknorpels charakterisiert ist. Die Knorpelsubstanz wird mit der Zeit durch Bindegewebe ersetzt. Letzteres hat aber im Gegensatz zu Knorpelgewebe keine stoßdämpfende Wirkung. Die Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung.

80% aller über 70 jährigen Menschen leiden an dieser Erkrankung. Während bei Krankheitsbeginn meist keine Beschwerden vorhanden sind, kommt es mit weiterem Fortschreiten zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Verformung des betroffenen Gelenks. Entzündungszeichen wie Rötung und Überwärmung, die für die rheumatische Arthritis typisch sind, gehören nicht zum Bild der Arthrose! Besonders gewichttragende Gelenke (Knie Hüfte und Wirbelgelenke) und die Finger sind von der Arthrose betroffen. Die Grundgelenke der Finger werden von der Arthrose nicht befallen. Die Arthrose ist der entscheidende Grund dafür, dass sich ältere Menschen weniger bewegen. Zunehmende Muskelschwäche, Knochenabbau, erhöhte Sturzgefahr, Knochenbrüche und verminderte Leistungsfähigkeit des Herz- Kreislaufsystems sind die Folgen der mangelnden Mobilität.Viele Untersuchungen zeigen, dass bewegungsaktive Menschen in ihrem weiteren Leben gesünder sind und älter werden als inaktive.

Geschrieben am 23.03.2013 von Dr. Uwe Diedrich in der Kategorie "Allgemein".